Schiessplatzkommission
Title
Schiessplatzkommission
Reference Code / Identification number
E.68
Stage
Bestand
Period of origin
1947 - 1949
Provenance
Schiessplatzkommission
Bestandsgeschichte
Am 14. Februar 1948 und am 16. April 1948 machten Schiessvereine und die Schützengesellschaft der Stadt Zug eine Eingabe bezüglich "unhaltbar gewordener Zustand der Schützenanlage" Kollermühle. Daraufhin wurde am 21. April 1947 eine Konferenz mit Vertretern der Schützengesellschaft der Stadt Zug einberufen, an der verschiedene mögliche Standorte diskutiert wurden. Am 18. Mai 1948 fand mit Vertretern verschiedener Schiessvereine eine zweite Konferenz statt, an der die Gründung der Schiessplatzkommission beschlossen wurde. Diese tagte am 7. September 1948 zum ersten Mal. Zur Kommission gehörten neben Vertretern der Stadtverwaltung die Schützengesellschaft der Stadt Zug (Guido Wickart), die Schiess-Sektion UOV (Josef Koch), der Militärschiessverein (Hans Vonwyl), der Arbeiterschiessverein (Karl Brandenberg) und der Pflichtschiessverein (Albert Zeberle). Präsidiert wurde die Kommission von Hauptmann Wernli. Aufgrund eines Expertenberichtes entschied man sich für die "Lösung Kollermühle".
Gemäss Stadtratsprotokoll vom 17. September 1948 wurde zur weiteren Abklärung in Bezug auf die Sanierung des Schiessplatzes (Scheibenstand) Kollermühle eine Spezialkommisson gegründet. Dieser gehörten an: Stadtratvizepräsident F. Jost als Präsident, A. Siedler als Baupräsident, Stadtingenieur E. Derron und Dr. Hans Hürlimann als Sekretär. Die Kommission hatte die Aufgabe, dem Stadtrat ein Bauprogramm mit Kostenvoranschlag zu unterbreiten.
Der Auftrag für den Neubau des Scheibenstandes wurde dem Ingenieurbüro Kündig & Frey übergeben. Der umgebaute Schiessplatz Kollermühle (Scheibenstand) konnte im Mai 1949 bezogen werden. So wurde die Kommission an der Sitzung vom 6. Juli 1949 wieder aufgelöst. Mit dem Ausbau des Schützenhauses wurde im Herbst 1949 begonnen.
Überlieferungsformen
None
End of protection period
1/1/1980